Das Hamsterrad der fake Wirtschaft
Geliebte Freunde und Erzfreunde, und all jene die es werden wollen.
Heute wollen wir eine kleine Zeitreise unternehmen, zurück zur Jahrtausendwende. Also anno 2000-2005.
Just zu dieser Zeit begab es sich,. Das Deutschland damit begonnen hat ein ganz besonderes Hamsterrad aufzubauen.
Wir nennen dies heute. "Das Hamsterrad der fake Wirtschaft"
Wir wissen sicher alle was damit gemeint ist.
Damals waren die Arbeitslosenzahlen viel, viel höher als heute. Sie lagen bei 13%, das entsprach ca. 4,9 Millionen Menschen. Bei einer Gesamtbevölkerung von rund 82,5 Millionen
Heute sind die Arbeitslosenzahlen bei 2,9 Millionen, also 6,3% bei einer Bevölkerung von 83,5 Millionen Menschen.
Na fällt euch etwas auf ? Ganz genau. Die Arbeitslosenzahlen von heute sind Traumwerte. Ab einer Arbeitslosenstatistik von 3%, spricht man gemeinhin von Vollbeschäftigung. Deutschland liegt also lediglich 3,3% Über Vollbeschäftigung. Diese Zahlen bezeichnet man gemeinhin als fantastisch. Das sind wirklich Jubelzahlen. Mehr Gründe zum Feiern, kann ein Regime kaum haben.
Doch wie ist es eigentlich dazu gekommen. Welches Weltwunder hat es geschafft die Arbeitslosenzahlen in nur 20 Jahren, mehr als zu halbieren?
Das wollen wir euch mal aufschlüsseln.
Zu jener zeit, 2005 hat sich Deutschland etwas ganz tolles ausgedacht.
Schlaue Menschen sind nun hingegangen und haben folgendes behauptet:
"Ein Arbeitsloser der einen Kurs besucht, ein Bewerbungstraining oder auch nur einen Minijob macht, der ist ja eigentlich gar kein Arbeitsloser mehr."
Wie genial ist das denn Bro?
Gesagt, getan. So haben sich eine Horde eifriger deutscher Beamter ans Werkt gemacht.
Wie Pilze sind sie danach aus dem Boden geschossen. Die Weiterbildungszentren, die Schulungsmaßnahmen, die Bewerbungstrainings. Alleine die Region Hannover mit ihren 1,2 Millionen Einwohnern, hat seit 2005, mehr als 75 dieser Zentren aus dem Boden sprießen lassen.
Denn habt acht meine Lieben. Jede Maßnahme, jede Weiterbildung, jedes Bewerbungstraining und was es sonst noch so gibt, wurde und wird bis heute, vergoldet. Es ist nicht einfach nur so das ein Arbeitsloser, während der Zeit seines Besuches kein Arbeitsloser mehr ist, die Beschäftigungstherapie, erhält für jeden Delinquenten, exorbitante Beträge.
Um euch das einmal zu verdeutlichen wollen wir euch einmal das :
„Teilhabechancengesetz (§ 16i SGB II - Teilhabe am Arbeitsmarkt) "
erläutern. Bedenkt dabei eines immer. Es handelt sich dabei lediglich um ein einzelnes, spezifisches Programm. Von diesen Programmen, existieren wahrscheinlich dutzende.
Das Objekt der Begierde ist der sogenannte Langzeitarbeitslose. Laut der Definition, ein Mensch der seit mindestens 6 Jahren Bürgergeld erhält.
Dieser Mensch ist nun der Bedarfsartikel.
Und nun aufgemerkt. Der Staat übernimmt 100%, ja 100% des Betrages, welchen ein potenzieller Beschäftigungstherapeut (Arbeitgeber), erbringen würde.
Gleichzeitig erhält der Langzeitarbeitslose beispielsweise ein Auto, einen Zuschuss zu seinem Gehalt, als Anreiz für die Aufnahme dieser Beschäftigung. Dabei sind die Kosten natürlich gedeckelt. Die Zuschüsse belaufen sich auf maximal 5000€. Es handelt sich dabei um sogenannte Einzelfallentscheidungen.
Doch wartet. Das war erst der Tropfen auf den heißen Stein. Nun kommen die richtigen Kosten. Weiterhin gönnt sich der Staat für seinen Langzeitarbeitslosen nämlich einen sogenannten Coach. Dieser Coach, soll den Langzeitarbeitslosen über die ersten zwei Jahre begleiten. Weiterhin muss dieser Coach, mindestens ein Akademiker sein, welcher beispielsweise soziale Arbeit studiert hat. Oder irgend eine vergleichbare Qualifikation aufweist.
Dieses Coaching kann bis zu 5 Jahre vom Staat bezahlt werden. Im ersten Jahr, 2-3 Stunden pro Woche, in den darauf folgenden Jahren 1-2 Stunden alle zwei Wochen. Je nach Bedarf.
Wir haben also im ersten Jahr 156 Stunden
in den anderen 4 Jahren dann 224 Stunden persönliches, individuelles Coaching. Pro Stunde berechnet das Jobcenter anfallende Kosten von ca. 80€.
Wir haben also 30.400€ Kosten für eine 5 Jährige Coaching Begleitung. Das ist mehr Geld als viele Menschen pro Jahr verdienen können.
Ist damit schon dem Staatlichen Ziel genüge getan? Noch lange nicht meine Lieben Freunde.
Denn es kommen ja auch noch die spezifischen Förderprogramme dazu.
Nehmen wir hier als Beispiel einen Busführerschein. Oder einen LKW Führerschein. Diese Führerscheine werden an 6 monatige, voll bezahlte Maßnahmen geknüpft und kosten ungefähr 10.000 €
Doch es kann auch jede andere, scheinbar notwendige Weiterbildung sein.
Dazu kommen dann noch Fahrtkostenzuschüsse, Arbeitsmittel Erstausstattung, unter Umständen Kinderbetreuung. Umzugskosten.
Nehmen wir das Worst Case Szenario an. Was bestimmt äußerst selten, möglicherweise niemals vorkommt. Wir wissen es nicht.
Doch in diesem Szenario, wird der Staat für den Langzeitarbeitslosen im ersten Jahr ungefähr 75.000€ ausgeben, damit dieser wieder in Arbeit kommen kann.
Und nun überlegt einmal, wie viele andere Menschen von diesem Langzeitarbeitslosen in diesem Moment leben.
Die Leute in den Job Center. (Verwaltungsarbeit / Kosten)
der Coach
Maßnahmeträger
Umzugshelfer
Kinderbetreuer
Autohändler
Der Arbeitgeber
Nun ist es ja so das es nicht nur einen Langzeitarbeitslosen gibt. Nein im Jahr 2025 haben in Deutschland über 45.000 Menschen an den beiden Bereichen
§ 16i SGB II (Teilhabe am Arbeitsmarkt) und§ 16e SGB II (Eingliederung von LZA)
Teil genommen, bzw. Wurden dazu freiwillig gezwzungen.
Natürlich fällt nur ein sehr kleiner Teil auf das hier beschriebene Programm. Doch die Kosten für diese Förderinstrumente beliefen sich im Jahr 2025 auf 4 Milliarden €
Hinzu kommen noch einmal 5,25 Milliarden € an kosten für die Jobcenter.
Die eigentlichen Bürgergeldkosten. Belaufen sich lediglich auf 29 Milliarden €
Der gigantische Verwaltungsapperat verschlingt also 1/4 des gesamten Haushalts für das Sozialsystem.
Daneben beschäftigt das Regime aber auch noch ca. 275.000 Menschen in den Jobcentern und Maßnahmecenter zusammengenommen.
Rein statistisch beschäftigt der Staat also für jeden Arbeitslosen, eine 1/10 Vollzeitkraft in der Verwaltung.
Würder der Staat nun diese lächerliche Zahl von 275.000 Menschen einfach entlassen, die Infrastruktur auflösen und einfach pauschalen überweisen, würden die Sozialausgaben von heute über 45 Milliarden, mit einem Schlag auf etwa 35 Milliarden sinken. Nur dadurch das der Staat, 275.000, komplett sinnlose Beschäftigungsfelder ersatzlos streicht.
Und das meine lieben, ist das Hamsterrad der fake Wirtschaft.
Denn und das muss man natürlich so feststellen. Auf deiner einen Seite, erschafft das Regime durch dieses getrampel nach unten zwar komplett überflüssige fake Jobs, wie eben den Studiengang der sozialen Arbeit und änliches. Auf der anderen Seite allerdings, generiert das System dadurch keine neue Realwirtschaft.
Arbeitsmarktpolitische Programme wie die hier genannten, generieren seit ihrer Erschaffung innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte, nachweislich keinen realen, wirtschaftlichen Mehrwert. Es sind rein planwirtschaftliche Elemente, welche auf alten Mechaniken beruhen und laufen.
Etwa dieser: "wir geben einer kleinen Gruppe Macht und lassen eine große Gruppe ein und dasselbe Loch immer wieder auf und zu schütten."
Das ist nicht bloß Theorie, dafür gibt es Beweise. Denn die Qualifizierungen die ein Arbeitsloser innerhalb seiner Maßnahme erlangen kann, sind innerhalb des Kastensystems, Wertlos. Nicht ein einziges Maßnahmecenter, bietet beispielsweise einen höheren Bildungsabschluss oder eine praktische Ausbildung an. Es ist ein in sich abgeschlossenes Hamsterrad, ohne real Wirtschaftlichen Bezug.
Doch weshalb nehmen wir denn eigentlich Bezug auf so ein Thema?
Ganz einfach. Dieses inzwischen 20 Jahre alte Konstrukt, scheint nun ebenfalls auf die Agenda der Verändeurngen zu gelangen. Und das meine Lieben ist ein Aufbrechen der Kruste, wie sie niemand von uns, jemals erlebt hat.
Das Hamsterrad zu zerschlagen, hat gesammtgesellschaftliche Auswirkungen. Es bedeutet nämlich übersetzt, das man nicht möchte das die neue Generation in dieser Maschinerie vernichtet wird. Wie die Millionen die seit Jahrzenhten in diesem Getriebe zerrieben werden.
Dafür kann es nur zwei Gründe geben.
Man kann sich die systematische Zerstörung der eigenen human Ressource nicht mehr leisten.
Man möchte eine bessere Welt erschaffen.
Ja die Antwort fällt nicht schwer. Doch man wird ja noch träumen dürfen.
Nun wissen wir eines. Nämlich wie der Staat seine Arbeitslosenstatistik frisiert. Würde dieser 10 Milliarden € teure Koloss wegfallen, hätte das Regime auf einem Schlag, ungefähr eine Million Arbeitslose mehr.
Damit ist der Zahlen Schönrederei aber noch nicht genüge getan. Weiterhin hat das Regime nämlich im Jahr 2007 die sogenannte "Sonderregelung (§ 53a Abs. 2 SGB II) " erdacht.
Diese besagt, das Menschen welche zwar arbeitslos gemeldet sind, jedoch bereits über 58 Jahre alt sind, fortan einfach nicht mehr in der Statistik aufgelistet werden. Einfach so.
Warum?
Weil man es kann!
Von diesen Arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zur Statistik Fälschung, existieren allerdings noch weitaus mehr.
Hier listen wir sie auch einmal alle auf:
Weiterbildung & Umschulung
Aktivierungsmaßnahmen ( das angesprochene Coaching)
Ein € Jobs
Gründungszuschuss
Krankmeldung
Sonderregelung für über 58 jährige
sogenannte kurzfristige Suchpauschalen ( Wenn ein Arbeitsloser einen Termin nicht wahrnimmt, fällt er aus der Statistik)
Offiziell fallen eine Million Menschen unter den Status der Statistik verfälschenden Sonderregelungen.
Die korrekte Arbeitslosenquote für das Jahr 2025 liegt also bei 8,5 %